geschrieben am Samstag, 13. November 2010, 14:52 Uhr
Ich denke es gibt einen Unterschied zwischen"Aktionsbündnis", dem die 10 (?) Orgas angehören und den sehr vielen "Bündnispartnern", die bei dem Link unten dran aufgeführt werden.
Ich denke es gibt einen Unterschied zwischen"Aktionsbündnis", dem die 10 (?) Orgas angehören und den sehr vielen "Bündnispartnern", die bei dem Link unten dran aufgeführt werden.
... so steht's zumindest auf kopfbahnhof-21.de
Die Sache mit den Logos hat Sabine Lacher inzw. erledigt, vor ein paar Tagen kam eine erleichterte mail von ihr, siehe footer auf kopfbahnhof-21.de
Aktive Parkschützer:
Dieser Begriff ist gut und schlecht zugleich. Herr Stocker hatte unsere Gruppe, die sich im Februar zusammengefunden hat und aktiv wurde, Parkschützer-Aktive genannt, was grammatikalischer Unfug ist. Wir haben das dann in Aktive Parkschützer umgenannt, weil das Aktionsbündnis partout an Parkschützer-Aktive festhielt und unbedingt zw. uns und allen Parkschützern (die durch niemanden vertreten sind) einen Unterschied machen wollte.
Den Medien gegenüber haben wir diesen Begriff der "Aktiven Parkschützer" nicht verwendet, weil diese Unterscheidung nicht vermittelbar ist und weil die Folgefrage bei den Zuschauern automatisch ist: und wer sind die passiven Parkschützer?
Inzwischen haben wir es durch die gute und massive Pressearbeit (nicht nur ich bin dafür verantwortlich, das sind auch Carola Eckstein, Elke Edelkott und in Hochzeiten Fritz Mielert) erreicht, dass der Name Parkschützer zu einer national in den Medien zitierten Marke geworden ist. Das war am Anfang zwar meine vage Vision, dass wir es aber wirklich schaffen, hatte ich nicht so recht geglaubt.
Nun zum Thema "Sprecher der Parkschützer" (eigentlich "Pressesprecher der Parkschützer"), das auch Luigi anspricht (ich kenne Luigi nicht persönlich):
Zu Beginn unserer Arbeit ab Februar haben wir sehr schnell eine Pressegruppe gegründet und dem Aktionsbündnis die Zusammenarbeit in Sachen Pressearbeit angeboten. Bei uns war in Person von Fritz und mir Presse-know-how vorhanden, das wollten wir in den Kampf gegen S21 einbringen. Das Bündnis hat aber lieber auf seine eigene Pressearbeit gesetzt, so wie sie es schon all die Jahre machen. Daraufhin haben wir uns selbstständig um Medienkontakte bemüht, einen eigenen Presseverteiler aufgebaut, ein eigenes Logo für die Parkschützer entworfen (den Faustbaum), selbst Pressemappen und Visitenkarten drucken lassen. Nach unseren ersten Aktivitäten kam es so, dass die Medien immer mehr auf uns "abfuhren", dass wir immer öfter angefragt wurden. Redakteure sagen mir immer wieder, dass ich halt die Sache auf den Punkt bringe und sowas mögen die Medien.
Bei Aktionen der Parkschützer (und damit meine ich nun alle Bezugsgruppen, also die Trainierten von den Aktionstrainings) haben wir Pressearbeit gemacht, das wurde vom Bündnis immer so "akzeptiert".
Rund um den 30.9. haben wir dann sehr viel Medienanfragen gehabt und diese auch erfolgreich bedient. Dies hat sehr viel zur nationalen Bekanntschaft der Parkschützer beigetragen. Ich glaube, das Bündnis wurde hierzu gar nicht angefragt, ich kann zumindest an keine Bündnis-Äußerungen in den Medien zum 30.9. erinnern.
@sonni3
zu meiner Person, weil Du gefragt hast für wen ich spreche und was für eine Funktion ich hab. Die Frage kommt sicher wegen der Nummer 10. Als erstes gehöre ich zum "teamAA". Vielleicht ist es ja manchen von euch schon aufgefallen, dass im Impressum steht "ein teamAA Projekt". Zum teamAA gehören 5 Personen. Unter anderem Manuel Heckel als Parkschützer Nr. 1 der die Seite Hauptsächlich entworfen und Programmiert hat. Ich wusste früh von der Seite und von diesem Projekt habe aber praktisch nicht zum entstehen dieser Seite beigetragen. Ebenfalls zum teamAA gehören Hannes Rockenbauch, Nadine Kostewa und Tina Pieger. Zusätzlich bin ich gemeinsam mit 4 anderen, Administrator der Facebook-Seite "KEIN Stuttgart 21".
Trotz dieser Geschichten nehme ich für mich nicht in Anspruch für irgendjemanden zu reden. Ich könnte auch Nr. 30157 sein. Gemeinsam mit allen hier auf dieser Seite, auf der FB-Seite und allen anderen Gruppen versuche ich meinen kleinen Beitrag zu leisten.
Selber hab ich mich aus der Seite hier zurückgezogen, als ein (nach meinem Gefühl) "selbsternannten" Sprecher aufgetaucht ist, um im Namen der Parkschützer zu sprechen. Das zu akzeptieren und zu verstehen ist für mich schwierig. Meine Sorgen haben sich dann bestätigt, als der Medienrummel losging und die "Sprecher" der Parkschützer in den Medien auftraten. Aber lassen wir das, hab mich hierzu ja schon geäußert.
@ Putte
Volle Zustimmung. Transparenz in den einzelnen Organisationsstrukturen würden den Orgas selbst und vielen hier Helfen. Leider sind denke ich sehr viele von uns von dem "Erfolg" des Widerstandes und der Effektivität der eingesetzten Online-Mittel überrascht. Wir müssen alle lernen und noch für uns hinterfragen wie man die "breite Masse" aktivieren kann für den Protest.
Bisher bin ich aber trotzdem sehr sehr froh über die Entwicklung. Wir sind alle eben keine Profis, haben keine Werbeagenturen im Rücken mit hunderten Mitarbeitern usw. Alles hat immer ganz klein Angefangen. Als Idee im Kopf eines einzelnen!!
@Matthias, Du schreibst:
"Inzwischen gibt es neben den Parkschützern so viele andere Gruppen gegen S21 (Unternehmer, Ingenieure, Jouristen, Ärzte, Architekten etc.), ein sehr breiter Widerstand etabliert sich da gerade."
Habe ich da etwas nicht mitbekommen? Nach meinem Verständnis sind alle diese Gruppen Untergruppen der Parkschützer.
"In der Realität"
Ich kann Matthias´ Haltung nachvollziehen. Gleichzeitig erhärtet sich in mir ein Verdacht, den ich bereits seit einiger Zeit hege.
Alles, was ich im folgenden von mir gebe, enthält keinerlei Vorwürfe in irgendwelche Richtungen. Los gehts:
Das Internet wurde und wird mehr und mehr zum 'Sprachrohr' und damit auch Tenor gesammelter Meinungen innerhalb eines Anliegens. (Parkschützer.de ist dafür ein wunderbares Beispiel. Ähnlich siehts mit den Facebook-Gruppen aus.)
Umso mehr Menschen Plattformen wie diese nutzen, umso repräsentativer lässt sich zusammenfassen und erspüren, was die Bewegung begrüsst und was sie ablehnt.
Als es darum ging, ob fluegel.tv die Schlichtung übertragen darf oder nicht, hat sich das exemplarisch sehr gut gezeigt: eine Frau Dahlbender wusste womöglich nicht darum Bescheid, wie wichtig dieser kleine Internet-Sender für die Protestler wurde. Im entscheidenen Gespräch über die Vergabe der Senderechte wurde das deshalb übergangen. Das mag ich ihr nicht vorwerfen, aber im Grunde sollte sie es wissen.
Ich weiss selbst wie es ist, kaum Zeit zu finden den Puls der Bewegung permanent nachlesen zu können. Aber was hier, im Netz, geschieht, ist SEHR wichtig. Dem Aktionsbündnis und der Organisation der Parkschützer ist deshalb dringend geboten, die Fühler weit auszustrecken um darüber im Bilde zu sein, was hier permanent von sich gegeben wird. Von jenen Leuten, die auf die Demos gehen und somit die eigentliche Basis des Widerstands bilden.
@Werner wunderbarer Vorschlag :-)) Schauen wir mal .... ob a) und b) klappt...
@ alle: ich mache mal einen Lösungsvorschlag und eröffne ein neues Thema "Fragen an die Offiziellen" und hoffe, dass dieses Thema
a) genehmigt
b) als Weg genutzt wird, gebündelt Fragen an die Offiziellen zu stellen und von diesen dann auch beantwortet werden
Einen Verein gründen?? Dan ernennen wir einen Vorstand, einen Kassierer und einen Parkausschuss? Auf der jählichen Vereinsversammlung dürfen wir dann diskutieren... Nein, sorry, das ist doch eine typische deutsche Lösung und hier völlig unangemessen.
Was es braucht ist ein offenes Plenum wo jede/r ideen einbringen und diskutieren kann. Dafür ist ja wohl auch die Aktionskonfwerenz am 10.11 da.
http://www.bei-abriss-aufstand.de/aktionskonferenzen/