geschrieben am Freitag, 04. Januar 2013, 13:11 Uhr
Sonderausgabe des Amtsblatts Stuttgart anlässlich der Verabschiedung von OB Schuster:
Sonderausgabe des Amtsblatts Stuttgart anlässlich der Verabschiedung von OB Schuster:
Zu SSS21 Allianz reißt denkmalgeschützte Gebäude in der Hermannstraße ab:
Die Allianz hat um 2005 herum in der Hermannstraße neu gebaut und dazu mehrere guterhaltene Altbauten in einem kompletten Straßenblock abgerissen.
http://arcass.de/index.php?seite=verwaltungsbau_allianz_buero_de&root=21443
Da hat es sogar ein (kleines) Foto der Abrißarbeiten. Auf den Visualisierungen übrigens wie immer bei Architekten vorne rechts ordentlich Möpse - welcher notgeile Professor vertritt denn das als Lehrmeinung, daß man diese Unart auf sämtlichen Architekturbildern von Kiel bis Garmisch wiederfindet?
Foto der drei abgerissenen Häuser:
http://www.domino1.stuttgart.de/grat/b90.nsf/fd67f60c4e1406f4412567c5004e2f21/41256a4e003ae09fc1256d24003d83d5?OpenDocument
"Die Pläne der Allianz AG, auf dem Buschle-Areal im Westen ein neues Bürogebäude zu bauen, müssen wir Grünen nach Abwägung des Für und Widers aus mehreren Gründen ablehnen. Mit dem Abriss gehen 34 Wohnungen auf 2000 m² Wohnfläche verloren. Die Allianz hat zwar alle Mieter umgesiedelt, will aber nur 43% der entfallenen Wohnfläche ersetzen,"
"Da wäre es geradezu absurd, hier im Westen Wohnhäuser abzureißen um Büroflächen zu schaffen. Zum anderen stehen die drei vom Abriss bedrohten Häuser im Geltungsbereich einer “Erhaltungssatzung für Städtebauliche Gesamtanlagen”, die sich über die gesamte Johannesstraße über den Feuerseeplatz in die Hermannstraße zieht und deren Außer-Kraft-Setzung wir nicht akzeptieren werden. Die Häuser aus der Vor-Gründerzeit haben eine Geschichte und ihr Abriss wäre ein starker Eingriff in das Straßenbild. Auch das Landesdenkmalamt rät in seiner Stellungnahme dringend dazu, auf den Abbruch der Gebäude zu verzichten."
Bild zu http://www.parkschuetzer.de/diskussionen/aktionen/themen/1853/beitraege/38076
Rasenkissen Killesberg - alles andere als schön und zweckmäßig
SSS25 Der Stadtzerstörer Schuster will das einzigartige Kulturdenkmal und den sehr lebendigen Kulturbetrieb Wagenhallen vernichten und erfindet dazu die Lüge, daß dies wegen einer Fernwärmeleitung nötig wäre. Um die geplante Vernichtung besser durchsetzen zu können, läßt er dort an einem ziemlich ungeeigneten Platz eine Berufsschule bauen.
Dazu ein interessanter Brief von dem Grünenpack um Krokodilstränen-Wölfle:
http://www.werner-woelfle.de/uploads/media/081216_pm_Krokodilstraenen_ueber_das_Ende_der_Wagenhallen.pdf
Der massive Betonklotz der Berufsschule versperrt eine Kaltluftschneise, für die zuvor in anderen Neubauten der Gegend extra bauliche Lücken gelassen werden mußten (Information ungeprüft, aber aus informiertem Architektenmund.)
Hier kann man sich Anregungen holen, woran der Untote alles beteiligt war:
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/archive/index.php/f-169.html
SSS24 (wenn sowas Kleines überhaupt zählt unter den großen Haufen)
Zerstörung und Betonierung der großen Wiese am Alten Schloß. Jetzt 50x100m große Steinwüste. Am Schillerplatz um die Tiefgarageneinfahrt Vernichtung und Betonierung von 60-80 laufender Meter Erdwannen mit Buschwerk, Blumen etc.
SSS23 Stilwerk ein Stockwerk höher gebaut als geplant und genehmigt. Dadurch Verschandelung des Stadtbildes auf Jahrzehnte hinaus.
SSS22 Vernichtung des Marienplatzes, Rodung 50-100 Bäume. Neubau einer baumlosen Steinwüste.
http://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/120
"Stellungnahme der Verwaltung
Die Umgestaltung des Marienplatzes wurde auf Grundlage des Entwurfs der Freien Planungsgruppe 7 aus dem Jahr 2001 mit Hilfe von Fördermitteln des Landessanierungsprogramms durchgeführt. Das Sanierungsverfahren Stuttgart 7 – Heslach II – wurde mittlerweile aufgehoben.
Der 2003 neu gestaltete Marienplatz ist ein für alle Bevölkerungskreise und alle Generationen offener, multifunktionaler Stadtteilplatz. Die großzügige, transparente Gestaltung soll nicht nur zur Sicherheit beitragen, sondern auch eine vielfältige Nutzung des Platzes erlauben. Auf dem Platz besteht Raum für die unterschiedlichsten Aktivitäten, vom Kinderspiel bis zum gemütlichen Eis essen. Bei der Planung der Platzfläche wurde bewusst auf ein Kunstwerk zu Gunsten von zwei Wasserspielen verzichtet. Das Wasserspiel „Badestrand“ am Spielplatz ist nicht nur Wasserspiel, sondern auch Wasserspielplatz."
Wie war das nochmal bei der Bürgerbeteiligung in Canstatt?
- Wurde da nicht die ganze freiwillige Arbeit der Bürger in Ablage P-verfrachtet, weil der "Erlös pro qm" ungenügend war?
...wurde in der Fläche eigentlich schon was gemacht inzwischen? Oder mussten einfach die Häusser weg?
Bei der Bürgerbeteiligung im rosensteinvirtel wird überingends mit falschen Informationen gearbeitet. die Aussage "Der Stadt gehört das Gelände, und verfügt volles plaungsrecht... ausser eben dem Vorbehalt der Widmung als Eisenbahngelände, und dem, das der Post gehört.
Alibi-Bürgerbeteiligungs Konzepte gehören auch zu Schusters "Glanzleistungen". Von der abgekarrten "Schlichtungsshow" garnicht zu reden.
SSS5 Killesberg
http://www.parkschuetzer.de/statements/tags/killesberg
Darunter Berichte von der Würfelhustenarchitektur im KdF-Bad Killesberg, den üblen Rasenkissen, den 120+xx gefällten alten Bäumen für eine Grünanlage.