geschrieben am Samstag, 11. Februar 2012, 14:00 Uhr
Danke Ing21 für diese Mitteilung, die ich fachlich wichtig finde. Bzw nicht exakt auswendig weiß , dass es bis 80 cm nur möglich ist. Jedoch finde ich es wichtig, dass endlich diese Mitteilungen aufhören, dass 100 Bäume gefällt werden sollen und 70 nur verpflanzt! Das macht mich kirre und ärgert mich. Dies kommt i.d. Stuttg. Ztg. . Letzten Mittwoch kam i.d. Esslinger Ztg., dass am kommenden Montag die Bäume begonnen werden zu fällen. Ob die Info stimmt oder nicht?
Auf jeden Fall finde ich es wichtig und konstruktiv, dass die Verantwortlichen um die Versetzung von Bäumen kümmert, denn als Gärtner des Galabau habe ich i.d. Berufsschule und bei außerordentlicher Besuche der FH Nürtingen gelernt, dass Versetzen/verpflanzen von Bäumen in gewissen Rahmen möglich ist.
Daten weiß ich jetzt nicht, aber ich finde es nicht gerade konstruktiv, wenn dieser Bau kritisch begleitet wird durch alles was fachlich richtig ist als falsch darzustellen. Wie es z.B. mit Sämlingen bei dem roten Hahn Parkschützer passiert ist. Dann wurde etwas falsch gemacht! Außerdem gibt es im Schlossgarten viele verschiedene Bäume, ich habe mir den Plan durchgeschaut, habe für meine Übung als Galabaugärtner im Winter zu jeder Baumgattung eine Baumbeschreibung aus verschiedenen Fachbüchern hergestellt und trat in Verbindung mit den Baumpaten, die dafür Interesse zeigten. Auch Bruno Baumann kann das als Baumführungsspezialist mitteilen, dass es nicht nur Platanen sind, jedoch die Alleen besteht hauptsächlich aus diesen. Allerdings habe ich in einem Stuttgartbuch ein Bild aus dem Jahr 1850 gefunden, wo die Platanenallee vom Weg Bahnhof bis zu dem Kunstwerk, dieser Statue Richtung Wagenburgtunnel ist. Die Bäume also zu fällen wäre ein Unterfangen eine ältere Geschichte als die des Bahnhofs zu zerstören. Kulturgut!
Was aber offensichtlich die Damen und Herren S21ler offensichtlich wenig interessiert wie wir wissen und dennoch immer wieder denen erklärt werden müsste, denn unsere Lagerteilung bringt uns wahrscheinlich insgesamt nicht weiter.
Was gut und wichtig ist an den Parkbäumen ist auch die vielen verschiedenen Gattungen ( zu Gattung Art Sorte Erklärung z.B. www.gartenbau-eberspaecher.de), Bruno meinte bei einem gemeinsamen Gesprächs während eines Demozuge die Arten!
Auf jeden Fall möchte ich nicht, dass Stuttgart wenn dieser unbeliebte S21 Bau stattfindet, dass diese angeblich so vielen 5 000 Bäumen durch Monokulturpflanzungen dargestellt werden! Denn das ist wirklich unökologisch und schadet der Ökologie mit Biotopen, Verbänderung von Pflanzinseln und anderem. In Ostfildern - Scharnhäuser Park wurde zu Ehren der Gartenschau z.B. eine Pflanzung von Dutzenden von Paulownien, Blauglockenbäumen gepflanzt, an anderer Stelle an der U7 entlang nur japanische oder echte Kirschbäume einer Gattung. Und bei der Landschaftstreppe nur Quercus robur " Fastiagiata" die Säuleneichen. Also ökologisch ist das meiner Meinung nicht, vom Bild her ist es für moderne Künstler ggf schön, so schön wie das "Blau" in der Staatsgalerie. Aber sehr kreativ und abwechslungsrei ist es wahrlich nicht. Bei den Eichen könnte ich es noch gut finden, da der Hirschkäfer auf der roten Liste steht und möglicherweise da diesem Eichenlaub als sein Aufenthaltsort gilt, der dort Möglichkeiten zum Besiedeln findet. Dazu weiß ich aber ehrlich zu wenig über dieses Insekt. Wenn nun der Park in S Ersatz dadurch finden soll , dass die so gütig erklärten 5 000 Bäume durch Monokulturen gepflanzt werden, dann steht es traurig um die Innenstadt , die durch die grüne Lunge Stadtpark niedrigere Feinstaubwerte hat und weniger Erhitzung im innerstädtischen Bereich. Also gebt nicht auf konstruktiv zu sein. Die Besitzer der Gärten wollen auch vom Gärtner, dass der alles richtig macht. Und wie heiißt es: unsere Bäume,unsere Bäume unser Park,gemeinsam können wir konstruktiv sein und in unsere Überzeugung stark.


