Java Script ist deaktiviert. Bitte aktivieren Sie Java Script, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.


Loggen Sie sich ein, um in Statements und Kommentaren zu suchen.

Eingeordnet unter: Stuttgart 21

  • Ulrike Braun
    182
    Ulrike Braun » #hessel #Stuttgarter_Erklärung

    Ich hatte neulich geschrieben, dass ich, wenn’s die Zeit erlaubt, noch mal länger von meinem Treffen mit Stéphane Hessel berichte.

    Nachdem ich heute diverse Kommentare gelesen habe, die mich schwer ins Grübeln brachten, ist das (1. Kommentar) nun weniger eine reine Reportage geworden. Eher ein Mix mit einem Appell zum Weitermachen im Sinne von Hessel, der uns eben dies deutlich geraten hat.

    In den 2. Kommentar stelle ich zur Orientierung ein paar der Abschnitte aus dem Brief ein, den ich vorab an Hessel übermitteln konnte, damit er wusste, worum es hier und mir überhaupt geht.

    #Hessel #Stuttgarter_Erklärung

    5 Kommentare · Alle Kommentare laden
    • F Ritz »

      Danke!
      & LG

      F Ritz
      20149
    • Josef Eisele »

      Es ist doch so, dass die Allgemeinheit, das heißt die Steuerzahler, mit der Versenkung des Bahnknotens unter die Erde gewissermaßen die Ershließungskosten für die dann, und erst dann freiwerdenden Grundstücke bezahlt. Dieser Vorgang, und die bei dem unsäglichen Projekt anfallenden Profite sind die Umverteilung von unten nach oben.

      Anders wäre es, würden die Erwerber der Grundstücke den Kaufpreis plus die Erschließungskosten, und das sind de Kosten für S21 bezahlen. Wir können also eine Rechnung auf dieser Basis aufmachen und damit Jahr für Jahr nach dem immer gleichen Schema die jeweils erreichten Kosten der freiwerdenden Flächen pro qm bekanntgeben. Damit verdeutlichen wir die Höhe des Geschenkes an die Investoren, und zeigen, dass es nicht einfach nur um ein Prestigeobjekt geht, für das sinnlos Steuergelder ausgegeben werden, sondern um eine höchst raffiniere Methode der Umverteilung.Die Argumentation der Gegenseite ist ja gerade umgekehrt, nach ihr sind die freiwerdenden Flächen gewissermaßen der Schatz, der dann der Stadt für ihre Entwicklung quasi in den Schoß fällt, nachdem man sich die Mühe gemacht hat, den Bahnvekehr zu modernisieren. Diese raffinierte Umdeutung des Sachverhaltes durch eine entsprechende Wortwahl ist immer wieder zu beobachten. Seit George Orwells Ministerium der Liebe in 1984 ist diese Art der Verdrehung und Verschleierung ja bekannt, und ich denke, ihre Wirksamkeit wird immer noch unterschätzt.

      Josef Eisele
      31106
    • 11702 »

      Danke und gute Nacht!

      11702
      11702
    Sie müssen sich einloggen, um kommentieren zu können.