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STZ-Artikel vom letzten Freitag zum #Lärm in #Untertürkheim, bisher nicht online, daher im Anhang. Für diejenigen, die nicht so im Thema drin sind:
Im Planfeststellungsbeschluss steht: „Die schlechte Prognostizierbarkeit der Schallbelastung muss daher hingenommen und kann nur dadurch ausgeglichen werden, dass zu Gunsten der Betroffenen eine obere Abschätzung der Emissionen vorgenommen wird, d.h. jeweils sehr hohe Ausgangswerte den Berechnungen zu Grunde gelegt werden.“ Man war bei der Planfeststellung von „Überschreitungen der einschlägigen Richtwerte fu?r den Nachtzeitraum“ ausgegangen, „die teilweise bis zu 7 dB(A) betragen“.
In der Realität werden die einschlägigen Richtwerte trotz Anwendung des Standes der Messtechnik tagsüber jedesmal um mehr als 10 dB(A) und nachts um mehr als 25 dB(A) überschritten. (s.a. http://netzwerke-21.de/?p=2142)
Die während der Bauzeit zu erwartenden Lärmbeeinträchtigungen wurden also verharmlost, um die Planfeststellung nicht zu gefährden. Die Parallele zu den explodierenden Kosten und den nach Planfeststellung drastisch erhöhten Grundwassermengen - um nur zwei Beispiele zu nennen - drängt sich auf.
Ein Grund, warum es (angeblich) keine Beschwerden mehr gibt, ist sicher die Behauptung der Bahn und der Polizei, alle Arbeiten - auch die besonders lärmintensiven - seien genehmigt. Wo also sollten Betroffene eine Beschwerde absetzen?
Das betroffene Gebiet ist übrigens ein Mischgebiet, indem tagsüber 60 dB(A) und nachts 45 dB(A) als Richtwerte gelten. Warum hier jeweils um 5 dB(A) höhere Richtwerte zugrunde gelegt werden, konnte uns noch niemand zufrieden stellend beantworten.




Wer glaubt , das eine Mobile Betonanlage kein Krach macht - der täuscht sich http://www.youtube.com/watch?v=ZBYyB8al3I8
Nicht zu vergessen die sogenannte "Tunnelbewetterung" = Lüftungsanlge während der Bauzeit. Sehr laut! Tag und Nacht!