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Eingeordnet unter: Stuttgart 21

  • Louisiana
    24391
    Louisiana » #KPMG #Aufsichtsrat #bundesrechnungshof #schönrechnen #gefälligkeitsgutachten #stuttgart21 #BER #grube #S21 #nicht

    Und hier kommt es - das lange erwartete --- we curiously present --

    Das KPMG-Gutachten!

    http://www.sueddeutsche.de/politik/neuer-tiefbahnhof-bahnprojekt-stuttgart-1.3194017

    "Nach SZ-Informationen schätzt ein Gutachten des Bahn-Aufsichtsrats die Kosten für den neuen Stuttgarter Bahnhof auf maximal 6,7 Milliarden Euro."

    "Allerdings haben die Gutachter im aktuellen Bericht offenbar Bedenken, was die Risikokalkulation der Bahn angeht."

    "Und sie gehen davon aus, dass sich die Fertigstellung des Bahnhofs mindestens um ein Jahr verschiebt, womöglich sogar deutlich mehr."

    "Inzwischen haben die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und das Schweizer Ingenieurbüro Ernst Basler und Partner ihren Bericht fertig: Auf maximal 6,7 Milliarden schätzen sie nach Informationen der Süddeutschen Zeitung die Kosten für den neuen Tiefbahnhof samt Tunneln und Gleisen. Ob das eine gute Nachricht für Grube ist, muss sich erweisen - zumal von Verzögerungen die Rede ist und Kritik an der Projektgesellschaft geübt wird."

    Bildunterschrift:
    "Im Cannstatter Tunnel fanden die KPMG-Prüfer Feuchtigkeit vor. Die Bahn jedoch hatte behauptet, die Tunnel seien "absolut trocken"."

    Wie kommt der BRH aber auf 10 Milliarden?
    "Woher die prognostizierten zehn Milliarden Euro rühren?
    In Bahnkreisen heißt es, in dieser Summe seien auch Kosten enthalten, die nicht Teil des Vertrags mit den Projektpartnern - neben dem Land auch die Stadt, die Region und der Flughafen Stuttgart - sind: so zum Beispiel die Finanzierungskosten der Bahn, der Gleisrückbau auf den frei werdende Flächen in der Stadt oder auch das mittlerweile beschlossene dritte Gleis in Richtung Flughafen Stuttgart, das aus einem Zusatztopf bezahlt werde."

    "Was die Aufsichtsräte nicht erfreuen wird: Die Gutachter von KPMG haben erhebliche Bedenken, was die Risikokalkulation des Konzerns angeht. Der zuständigen Tochtergesellschaft DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH werfen sie vor, sich mit bestimmten Bauproblemen "nicht ausreichend" befasst zu haben. Vor allem beim Tunnelbau sehen sie die Gefahr, dass das Projekt durch ein Eindringen von Wasser noch einmal mehr Geld kostet.
    Die Bahn habe diverse Risiken "unterbewertet" oder "unterschätzt", schreiben die Experten. So stellten die Prüfer bei einer Besichtigung des Tunnels Bad Cannstatt Feuchtigkeit fest. Dabei habe die Projektgesellschaft der Bahn zuvor behauptet, die Tunnel seien in der Bauphase "absolut trocken"."

    KPMG: ""Nach unserer Ansicht ist die vollständige Einsparung von 24 Monaten bei einer verbleibenden Restbauzeit von rund fünf Jahren als nicht realistisch anzusehen." Zwölf Monate ließen sich gewinnen, durch die Risiken beim Tunnelbau könnte sich aber die Bauzeit auch um bis zu 36 Monate verlängern. Deshalb kalkulieren die Gutachter mit einem Termin für die Inbetriebnahme des Bahnhofs zwischen Dezember 2022 und Dezember 2024."

    #KPMG
    #Aufsichtsrat
    #Bundesrechnungshof

    Ich fange mal ein neues Statement an, weil dazu sicher noch mehr kommen wird.

    44 Kommentare · Alle Kommentare laden
    • zapf »

      https://twitter.com/WowbaggerXX7/status/784451159767547904 "...
      @StZ_NEWS
      Bei #BER kosten die Verzögerungen 35-40 Millionen. Pro MONAT! -S21 ..."

      Die s21-Pleitiers sind begeistert - jede bestgeplante Verzögerung bedeutet Göld, Göld, Göld.

      zapf
      25537
    • zapf »

      Wirtschaftsprüfer prüfen nicht die Wirtschaftlichkeit des s21-Murks.

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gutachten-der-s21-wirtschaftspruefer-begrenzter-wert.85bf91a3-5a11-4feb-8b88-269131738d0c.html "...
      Gutachten der S21-Wirtschaftsprüfer
      Begrenzter Wert
      Von Konstantin Schwarz 07. Oktober 2016 ...

      Wirtschaftsprüfer untersuchen, was man ihnen auf den Tisch legt. Sie werden von Aufsichtsräten manchmal auch zur eigenen Absicherung beauftragt. Die externe Nachschau könne kaum andere Ergebnisse erbringen als die eigene Rechnung, hatte Bahn-Vorstand Volker Kefer im Juni 2016 vorausgesagt, da sie auf den Zahlen der Bahn beruhe. So ist das. Aber stimmen die Zahlen, die Annahmen? Auf ihren von der Bahn begrenzten Auftrag, den begrenzten Einblick und damit begrenzten Wert ihrer Expertisen hatten schon bei der Schlichtung 2010 Prüfer hingewiesen. ..."

      Die StZN diffamiert KPMG als S21-Wirtschaftsprüfer. Das ist ja geschäftsschädigend.

      zapf
      25537
    • Heike1 »

      "Minister Hermann will sich eine eigene Meinung bilden und verwies am Freitag bei der Frage nach der Diskrepanz der KPMG- und Bundesrechnungshof-Zahlen auf womöglich unterschiedliche Ansätze. Risiken, die mit unter 50 Prozent Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet würden, rechne die Bahn gar nicht in ihre Kalkulation ein."

      Das kennen wir ja aus der Liste der 121 Risiken, da waren jede Menge Risiken mit 49% Eintrittswahrscheinlichkeit drin. Und die flossen alle nicht mit ein...

      Heike1
      1731
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