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Infobündnis Zukunft Schiene »
Neues aus dem Krisengebiet (s. Anh.):
#Untertürkheim: #Vortrieb der #Tunnelröhren wegen Hohlräumen gestoppt –
Vereinsgelände wird für Bohrungen Monate lang gesperrt
Seit September ruhen die Arbeiten am Untertürkheimer Tunnel für das Bahnprojekt Stuttgart 21. Nachdem bereits Anfang September #Grundwasser in die Röhre eingedrungen war, wurden nun weitere #Hohlräume in dem Bereich entdeckt.
Diese müssen nun mithilfe von Bohrungen über Tage mit #Beton verfüllt werden. Daher muss das SGU Sportgelände über Monate hinweg gesperrt werden. (…)
Durch die Baumaßnahmen werden beide Spielstätten komplett zerstört.
Interessantes Detail: "Im weiteren Verlauf zum Bahnhof Richtung Obertürkheim, wo die Röhre an den bestehenden Gleisen wieder an die Oberfläche kommt, 'können wir die Abdichtung wieder direkt unter Tage verrichten', ist Hamann überzeugt."
Blöd nur, dass es in Untertürkheim die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass die Bahn genau in diesem Bereich bereits auf Grundstückseigentümer zugekommen ist, weil sie auch dort oberirdisch Löcher zum Beton-Einfüllen bohren wollen.
siehe auch http://www.parkschuetzer.de/statements/192317: Die dortige letzte Meldung, der Tunnelvortreib könne weitergehen, hat also auch nicht gestimmt. Bis heute herrscht dort #Baustopp. #bestgeplant




Was machen die, wenn ihnen sowas mal unter irgendwelchen Gebäuden passiert?
Werden die Häuser dann abgerissen, damit sie ihren blöden Beton in die Erde pumpen können?
"Die Maßnahme ist absolut unausweichlich" (Hamann) ist auch nett... Hätte man sich beim Projektabbruch auch mal überlegen sollen.
http://netzwerke-21.de/?p=20659
"Das Infobündnis hat inzwischen die Info bestätigt bekommen, dass „im Bereich Bruckwiesenweg weitere Grundstücke von oben her durchlöchert werden sollen.
Allerdings gibt es auf einem Grundstück zu wenig Platz zum Aufstellen der Maschinen, auf einem anderen Grundstück verweigern die Eigentümer den Zugang. Da stellt sich doch die Frage: Wenn in diesem Bereich laut Projektsprecher die Abdichtung unter Tage möglich ist, warum dann nicht auch im Bereich der SGU. Könnte es sein, dass die Abdichtung von oben her kostengünstiger ist?“
Wie bei den zusätzlichen Erkundungsbohrungen beim Wangener Großmarkt stellt sich die Frage, warum die Bahn den Tunnelbau in Untertürkheim so falsch eingeschätzt hatte. Das Netzwerk Wangen/Untertürkheim hat seit Jahren auf die schwierige Geologie des aufgeschütteten Neckarbetts und die auf Pfähle gebauten Gebäude am Bruckwiesenweg aufmerksam gemacht."
"Wenn man einmal verstanden hat, dass es völlig uninteressant ist, auf welche Wassermengen man stößt, sondern dass es ausschließlich darum geht, ob es gelingt, rechtzeitig genügend Beton reinzupumpen, dass das Wasser nicht rausläuft, wird zweierlei klar: 1. Der Wasserzutritt ist mehr als eine Petitesse, 2. sie haben keine Ahnung."