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aktuelle Presseinformation der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH., 13.2.2017, 15:52 h
Bahn beginnt an der Ehmannstraße mit dem Bau der Fern- und S-Bahn-Tunnel
Eisenbahn-Bundesamt hat bergmännische Bauweise für Kreuzungsbauwerk der Fernbahn-Zuführung und der S-Bahn-Zuführung Bad Cannstatt genehmigt
(Stuttgart, 13. Februar 2017) Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat im Bereich der Ehmannstraße mit den bergmännischen Arbeiten für das Kreuzungsbauwerk der Fernbahn-Zuführung und der S-Bahn-Zuführung Bad Cannstatt begonnen. Voraussetzung dafür war die Genehmigung der 22. Planänderung des Eisenbahn-Bundesamts, die jetzt vorliegt.„Wir freuen uns, dass die Behörde unseren Antrag so zügig bearbeitet hat und wir nun auch an der Ehmannstraße richtig loslegen können“, sagt Manfred Leger, Geschäftsführer der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH. Die Planänderung wurde Ende März 2016 eingereicht.
Die Bahn musste an der Ehmannstraße von der bereits planfestgestellten offenen Bauweise abrücken, nachdem Artenschutzexperten an der Erdoberfläche des im Flora-Fauna-Habitats „Glemswald und Stuttgarter Bucht“ gelegenen Gebiets zwei Brutbäume des streng geschützten Juchtenkäfers und vier weitere Bäume gefunden hatten, die möglicherweise Juchtenkäfer beherbergen. Jetzt werden die Tunnelröhren für das Kreuzungsbauwerk bergmännisch vorgetrieben und die Juchtenkäfer dadurch geschützt. Im Zuge der Planänderung hatte die Bahn mit zwei Baumwurzelgutachten nachgewiesen, dass die bergmännische Bauweise die darüber stehenden Bäume nicht schädigt und die Juchtenkäfer somit von der Baumaßnahme unbehelligt bleiben. Infolge der Planänderung „können Beeinträchtigungen des FFH-Gebiets ausgeschlossen werden“, stellt das Eisenbahn-Bundesamt fest. Die Planänderung verursacht insgesamt Kosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro.
Zusätzlich zur Planänderung wurde in dem Bereich das Logistikkonzept umgestellt, sodass der innerstädtische Straßenverkehr um etwa 1.000 Lkw-Fuhren entlastet werden kann. Der Erdausbruch für den Fernbahntunnel in Richtung Bad Cannstatt wird vom Zwischenangriff Ehmannstraße über die bereits betonierte Fahrbahn der Tunnelröhre zum Zwischenangriff Nord abgefahren und dort der Zentralen Baulogistik angedient. Die Tunnelsohle beim Zwischenangriff Ehmannstraße liegt etwa 18 Meter unter der Erdoberfläche.
Zunächst wird für das Verzweigungsbauwerk jedoch vom Zwischenangriff Abstellbahnhof aus in 28 Meter Tiefe der Tunnel für die S-Bahn vorgetrieben. Im ersten Arbeitsschritt werden derzeit Löcher für Rohrschirme gebohrt. Die vorauseilend eingebrachten Rohrschirme dienen dazu, die Festigkeit des Gebirges zu erhöhen und so den Tunnelvortrieb zu sichern. Erst wenn der S-Bahn-Tunnel in diesem Bereich mit der Betoninnenschale ausgestattet ist, kann der darüber liegende Vortrieb für den Fernbahn-Tunnel erfolgen.




Die Chronologie der Ereignisse müsste Klarheit bringen: Wann wurde genehmigt, wann genau, von wem genau und in wessen Auftrag wurden Juchtis entdeckt?
"Die Bahn musste an der Ehmannstraße von der bereits planfestgestellten offenen Bauweise abrücken, nachdem Artenschutzexperten an der Erdoberfläche des im Flora-Fauna-Habitats „Glemswald und Stuttgarter Bucht“ gelegenen Gebiets zwei Brutbäume des streng geschützten Juchtenkäfers und vier weitere Bäume gefunden hatten, die möglicherweise Juchtenkäfer beherbergen."
Das Gute am Schlechten: "Durch die Herstellung des Kreuzungsbauwerkes in bergmännischer Bauweise können Beeinträchtigungen des FFH-
Gebietes ausgeschlossen werden. Die Verlegung der Ehmannstraße ist nicht erforderlich, dadurch entfallen Großteile der Eingriffe in den Rosensteinpark." https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Publikationen/DE/PF/Screening/Archiv/Archiv_2016/BW082.pdf?__blob=publicationFile&v=2
#Rosenstein
Zum einen wurden die "nicht Juchtenbäume" sinnlos niedergemacht.
Zum anderen sind Eichen Tiefwurzler.