Eingeordnet unter: Stuttgart 21
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11702 »
aus http://www.parkschuetzer.de/statements/200608
aus den Kommentaren:
Ralf Laternser »"(...) Das Hallenbad wurde erst 2003, also dick in der Haupt-Fehlplanungsphase saniert. Wohl unter Zuhilfenahme der Baupläne von 1971. Außerem kann mir niemand weis machen, das Baupläne von (städtischen) Gebäuden die (auch noch sehr nah) im Verlauf vom geplanten Tunnel liegen, nicht vorher genau geprüft wurden. Von wegen vertiefte Voruntersuchung - unterlassene Voruntersuchung wäre der einzige Begriff der passt. Und das ist eigentlich gar nicht möglich und ich vermute deshalb die typische bauernschlaue Überascht -Taktik des Lügenprojektes!"
Infobündnis Zukunft Schiene »
"Es ist viel pikanter! Vor über einem Jahr stellte die Stadtverwaltung fest, dass die Abwasserleitungen des Hallenbads total marode seien. Eine Renovierung sei komplex, da - Obacht! - das Hallenbad auf Stelzen geründet sei, weshalb man nicht ohne weiteres die Bodenplatte öffnen könne, um neue Abwasserleitungen zu verlegen, weil das Hallenbad wie ein Kartenhaus in sich zusammennefallen würde, sobald man die Bodenplatte durchtrennt. Auch die STZ hatte über diese Schwierigkeiten berichtet. Und heute betet Hr. Milankovic nur die fadenscheinigen Einlassungen der Bahn herunter, ohne wenigstens einen Zusammenhang zur eigenen Berichterstattung herzustellen. - Abgesehen davon gab es damals durchaus kritische Nachfragen in Untertuerkheim zur Vereinbarkeit von Tunnel und Pfahlgründung. Herr Szlamma vom Stuttgarter Bädramt fand alles völlig unproblematisch. Von Herrn Rothermund (Stabsstelle der LHS für S21) gab es kein Sterbenswort dazu. - Es ist sowas von ungeheuerlich und verlogen, jetzt mit dieser Heuchelei um die Ecke zu kommen, dass einem wirklich die Worte fehlen!"
weil das Statement mit seinen interessanten Kommentaren schon so weit nach hinten gerutscht ist... #Hallenbad #Untertürkheim #bestgeplant




Erpressungsversuch gegenüber der Stadt ... ????
Das legt schon die Vermutung nahe, dass zumindest seit 2016 und dem Bekanntwerden der Problematik mit den Abwasserrohren und den damit verbundenen Schwierigkeiten sowie den wahrscheinlich sehr hohen Kosten bei der Sanierung, man einem Abbruch des Bades eher zustimmen würde als der Sanierung. Damit das dann nicht so schlimm aufgenommen wird von der Bevölkerung bietet sich das Ersatzbad in Cannstatt an. Ganz neu natürlich, also toll und fortschrittlich und mit allem Komfort. Und ohne Bahntunnel drunter.
Im Untertürkheimer Hallenbad dürfen seit Jahren /Jahrzehnten nur noch Schüler und Vereine schwimmen....
@Peter Gruber: Wenn die Schüler nach Cannstatt zum Schwimmen müssten, sollte man schon mal einen Schulvormittag dafür freihalten... oder den Schwimmunterricht weiter aushöhlen...
Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass es komplett abgerissen wird, da das Bad seit Jahren von einem Förderverein betrieben wird und die Existenz des Bades ständig auf der Kippe steht. Was eigentlich schon Skandal genug ist, dass so etwas in Stuttgart möglich ist!
http://www.wirtemberg.de/hallenbad.htm
STG. Wochenblatt, tmi , 10.06.2015
Der ein oder andere hat sich vielleicht kurz 20 Jahre zurückgesetzt gefühlt, als dem Hallenbad Untertürkheim bereits die Schließung drohte. Der damals neu gegründete Förderverein konnte die Schließung allerdings abwenden und sorgt seitdem ehrenamtlich für die Aufrechterhaltung des Bäderbetriebes. Nun drohte wiederum das Ende auf Grund einer Steigerung der Reinigungskosten. Ein Zuschuss der Stadt sichert nun jedoch erst mal den weiteren Betrieb.
Weniger Mitglieder im Förderverein und erhöhte Reinigungskosten: Kurzzeitig sah es danach aus, als ob der Verein spätestens im Jahr 2016 zahlungsunfähig gewesen wäre. Einmal stiegen die Kosten der Reinigungsfirma nach der Einführung des Mindestlohns, für die zweite und gravierendere Erhöhung sorgte ein neues Geländer am Sprungturm im Bad.
Dieses besteht aus einem schnell rostenden Material und muss entsprechend regelmäßig einer speziellen Reinigung unterzogen werden. „3700 Euro im Jahr wurden dafür veranschlagt“, so Lars Köhler, neuer erster Vorsitzender im Förderverein Hallenbad. Aufgrund der gleichzeitig sinkenden Mitgliederzahlen im Förderverein, wäre das finanzielle Loch nicht mehr zu stopfen.
„In Gesprächen mit dem Finanzbürgermeister Michael Föll ist die Stadt uns jedoch entgegen gekommen“, sagt Köhler. Die drohende Zahlungsunfähigkeit konnte so gebannt werden. Die Stadt erhöht ihren Zuschuss für die Reinigungskosten. Zudem können die Kosten beim Reinigen des Sprungturmgeländers von 3700 auf 1000 Euro gesenkt werden.„Der Erhalt ist für die Schulen und Vereine am Oberen Neckar natürlich enorm wichtig“, sagt Köhler. Denn schließlich sei das Hallenbad voll belegt. Von 8 bis 16.15 Uhr wird es von den Schulen genutzt.
„Die Kapazitäten sind dabei voll ausgereizt“, so Köhler. Vor allem die steigenden Schülerzahlen auf den Realschulen und den Gymnasien mache sich hier bemerkbar. Zu den anderen Zeiten wird das Bad von den ansässigen Vereinen genutzt. „Das Problem beim Förderverein ist, dass viele Eltern eben austreten, sobald die Kinder die Schule wieder verlassen haben“, sagt Köhler.
Man wolle nun verstärkt bei den Elternabenden für den Verein werben. Auch bei den Sportvereinen sei die Bereitschaft in den Förderverein einzutreten nicht so groß, da die Nutzer natürlich schon ihre Beiträge an die jeweiligen Sportvereine zahlen. „Insgesamt funktioniert das Modell jedoch sehr gut“, so Köhler und für die nächsten drei Jahre sei es von Seiten der Stadt definitiv gesichert.