Eingeordnet unter: Stuttgart 21
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@Johannes Prucsi
Zur Versachlichung ist hier auf dem Bild das nach § 32 besonders geschützte Biotop rot eingezeichnet in der Nähe. Es sind also nicht die vorderen Bäume, wo z.B. die seltenen Juchtenkäfer derzeit wenig zu lachen haben. Die Dinge sind wirklich sehr komplex und es genügt mir bei Weitem nicht, ein bisschen Mitleid mit einer Mauer oder einem großen Baum zu haben.http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/11425/
#info #baum #Baumschutz




@Johannes Prusci
Man kann nicht einfach sagen, 'das war der Schuster' oder so. Das öffentliche Baurecht bestimmt formal den Werdegang eines solchen Projektes. Verschiedene Ämter als Träger öffentlicher Belange werden angehört oder lassen Gutachten fertigen, die jeder einsehen kann. Ebenso werden Bürgereinwände irgendwie 'behandelt'. Beim Stadtplanungsamt und Baurechtsamt laufen einige der Fäden zusammen. Im weiteren Verlauf werden die Ergebnisse und Erkenntnisse dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgestellt. (Ich habe allerdings Zweifel daran, dass die Gemeinderäte oder die Stadt Stuttgart selbst eine Aussage zur künftigen Qualität des Bahnverkehrs treffen konnte.) Auch hier auf Gemeinderats- und Bürgermeisterebene (vor allem im Ressort von BM Hahn / SPD) geschieht eine Abwägung über Gemeinwohl und öffentliches Interesse wie z.B. Denkmal- und Naturschutz.
Ok, danke für den Einblick. Sprich, wenn es beim Werdegang des Projekts (also vor dem Planfeststellunsbeschluss) so massive Proteste gegeben hätte, wäre es nie so weit gekommen?
@Johannes Prucsi
... Da könntest du recht haben. Massive Proteste in der Anfangszeit wurden durch Hinhalte- und Salamitaktik vermieden nach dem Motto, "Genaueres können wir derzeit noch nicht sagen ... muss abgewartet werden etc.".