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Bernd Carle »
#analyse
OB Schuster erklärt Ausstieg aus Stuttgart 21
Das Zitat aus 'Sonntag aktuell' von heute, äh, gestern auf S.3, letzter Absatz wurde bestimmt schon gepostet:
OB Schuster hält ein komplettes Aus für das Projekt für möglich, sollte es die Mineralwasservorkommen in der Landeshauptstadt gefährden. „Für mich wäre die konkrete Gefährdung unseres Mineralwassers ein absolutes K.-o.-Kriterium für Stuttgart 21", sagte er der „Frankfurter Rundschau". Sollten diese Risiken auftauchen, „dann müssten die Planungen so verändert werden, dass eine konkrete Gefährdung hundertprozentig ausgeschlossen werden kann"
Aus dieser Aussage von Schuster - sofern sie tatsächlich zutrifft - folgern logisch 2 Schlußfolgerungen:1) Der begonnene Bau von S 21 ist NICHT unumkehrbar. Die bestehenden Verträge KÖNNEN gekündigt werden, auch wenn dies bisher im Ringelpietz zwischen Mappus, Grube und Schuster bestritten wurde. Wenn dies nicht so wäre, dann wäre die Aussage von Schuster unhaltbar (und damit könnte er seinen Hut nehmen).
2) Die konkrete Gefährdung des Mineralwassers durch die Bauarbeiten ist offenbar bisher noch nicht finit untersucht worden (sonst wäre Schusters Aussage obsolet). Wie blauäugig kann man eigentlich sein, um mit viel Steuerzahlergeld ein Projekt zu starten, dessen Auswirkungen noch nicht einmal ausreichend geprüft worden sind.
Wie blöd können gewählte 'Volksvertreter' eigentlich sein (oder sind es Volks-Zertreter)?
Vielleicht liegt es aber einfach daran, daß Mappus grade in Saudi- Arabien ist und die Zensur, äh, Sprachregelung deshalb geringer ausfällt.




Als Jurist versteht er nicht, daß es 100% in der Realität nicht gibt.
99,9% aller Menschen haben mehr Beine als der Durchschnitt!
Trotz allem wirkt das Bauvorhaben auf mich, wie ein Himmelfahrtskommando- oder russisch Roulette
Apropo Frau Käßmann, die sollte eigentlich mal Eingeladen werden und den Herren dann erzählen wie das so geht mit dem Rücktritt!!!