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Der parkschuetzer.de Blog — Infos aus erster Hand

  • PS-Redaktion am Dienstag, 05. Juli 2016, 23:55 Uhr

    Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21
    Stuttgart, den 5. Juli 2016

    Aktionsbündnis fordert sofortigen Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21:

    Nach Warnungen des Bundesrechnungshofes: Das Maß ist voll!

    Also doch! Stuttgart 21 wird auch nach Berechnungen des Bundesrechnungshofes zehn Milliarden Euro kosten. Das Bahnprojekt gerät damit immer heftiger ins Straucheln: Hatte der Bahnvorstand noch vor wenigen Wochen scheibchenweise aufgebrauchte Kosten von 6,5 Milliarden Euro und einen zweijährigen Zeitverzug eingestanden, so bestätigt nun der Bundesrechnungshof laut Berichten der Stuttgarter Zeitungen (StZ/StN), dass der Steuerzahler und die Deutsche Bahn mit zehn Milliarden Euro Projektkosten zu rechnen hätten. Das sind genau jene Kosten, die vom Verkehrsgutachter VIEREGG/ RÖSSLER GmbH im Auftrag des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 vor wenigen Monaten berechnet worden waren.

    Bündnissprecher und Rechtsanwalt Eisenhart von Loeper sieht nun unwiderruflich eine neue Lage gekommen: „Jetzt muss der Bahnvorstand mit Absicherung aus der Bundesregierung einen sofortigen Bau- und Vergabestopp für Stuttgart 21 fassen, weil das Weiterwursteln am planerisch, finanziell und kommunikativ gescheiterten Projekt einer milliardenschweren strafbaren Untreue gleichkommt.“ Auch das Zuwarten und Weiterbauen bis zur Sitzung des Bahn-Aufsichtsrats sei jetzt nicht mehr vertretbar, weil dann weiter Zig-Millionen Euro mit persönlicher Haftungsfolge verschleudert würden.

    Von Loeper hat sich mit dieser Forderung bereits an die Bahnvorstände Rüdiger Grube und Volker Kefer sowie an Kanzleramtschef Peter Altmaier gewandt, weil sich schon aus dem Teilgeständnis des Bahnvorstands über Kosten von 6,5 Milliarden Euro ergeben hatte, dass die Ausstiegskosten um Milliarden Euro niedriger liegen als die Kosten des Weiterbaus. Der Bündnissprecher fügt hinzu:
    „Die Bahnchefs wissen genau, wie die Berliner Staatsanwälte zum Tatverdacht strafbarer Untreue bestätigten, dass sie eine wissentliche Schädigung der Bahn strikt vermeiden müssen, um nicht in Teufels Küche zu kommen.“

    Die Gelegenheit dafür sei jetzt „ausgezeichnet“, denn das Votum des neutralen Bundesrechnungshofs, in dem auch bahninterne Unterlagen ausgewertet sind, sowie die geschilderte strafrechtliche Verantwortung machten, so von Loeper, diesen Schritt jetzt unerlässlich.

    Das Aktionsbündnis ist währenddessen intensiv mit dem Szenario des Umstiegs zu einem modernisierten Kopfbahnhof befasst, das am Freitag nächster Woche im Stuttgarter Gewerkschaftshaus vorgestellt wird.

    Anlagen:
    diese Pressemitteilung im PDF-Format
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/2016-07-05_PM_zur_S21-Kosten-Warnung_des_BRH.pdf


    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/Brief_an_Bahnvorstand_Kefer_Grube.pdf

    Kontakt:Dr. Eisenhart von Loeper, Werner Sauerborn, Hermann Schmid
    Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
    info@kopfbahnhof-21.de, www.kopfbahnhof-21.de

  • PS-Redaktion am Freitag, 01. Juli 2016, 10:03 Uhr

    Pressemitteilung der Aktiven Parkschützer
    Stuttgart, den 1. Juli 2016

    Nach S21-Lenkungskreis: Ab-Lenkungsmaneuver Nr. 15 erfolglos

    Hermann und Kuhn verpassen erneut Chance auf Richtungswechsel

    Die Parkschützer kritisieren das Ergebnis des 15. S21-Lenkungskreises scharf. Das Ergebnis bezeichnet Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer als ein weiteres erfolgloses Ab-Lenkungsmaneuver ohne jeden Richtungswechsel.

    "Die verantwortlichen Politiker Winfried Hermann und Fritz Kuhn haben erneut versucht, von den wahren Problemen bei Stuttgart 21 abzulenken", sagt Matthias von Herrmann. "Beide Grünen-Politiker wissen ganz genau, dass die Vorgaben, mit denen sie das Tunnelprojekt S21 angeblich vor dem Absturz retten wollen, nie und nimmer einzuhalten sind: Bereits jetzt leidet der Verkehr in der Stuttgarter City erheblich unter den S21-Baumaßnahmen, seit Jahren ist die S-Bahn im Großraum Stuttgart komplett aus dem Takt, Verspätungen und Zugausfälle sind die traurige S21-Realität. Und die Anwohner leiden massiv unter dem Baustellenlärm, doch die Bahn hält sich hierbei weder an Vorgaben noch an Gesetze. Wenn sich Kuhn und Hermann jetzt erneut und so offensichtlich vor den Problemen wegducken, verpassen sie wieder einmal die Chance auf einen Richtungswechsel. Doch ein Richtungswechsel hin zu einem Umstieg von S21 auf ein echtes Zukunftsprojekt in Stuttgart ist dringend nötig. Und solch ein Umstieg ist mit der aktuellen Baugruben-Situation auch machbar, wie das Konzept des Aktionsbündnisses gegen S21 zeigt."

    Das Aktionsbündnis bereitet seit etwa einem Jahr ein Umstiegskonzept vor, das sowohl die Modernisierung des Kopfbahnhofs auf Grundlage des aktuellen S21-Bauzustands beinhaltet wie auch Städtebau- / Wohnungsbau-Möglichkeiten auf der S21-C-Fläche in Stuttgart-Nord und einen massiven Ausbau der S-Bahn auf den Fildern und Richtung Neckartal.

    Erste Ergebnisse dazu wurden bei der Pressekonferenz des Aktionsbündnisses vorgestellt, siehe https://www.bei-abriss-aufstand.de/2016/06/15/videos-pressekonferenz-zum-umstieg-auf-modernisierten-kopfbahnhof/

    Bilder-Galerie zum Umstiegskonzept (Teilbereich Hauptbahnhof)
    Raus aus der Grube - Projekt Zukunft in Stuttgart: http://www.parkschuetzer.de/galerien/35/

    Modernisierter Kopfbahnhof: Schnitt durch alle Ebenen (von unten: Kurzzeitparkplatz, Car-Sharing, Leihwägen/Zentraler Omnibusbahnhof, Fahrradparkplatz /Gleise /modernes Glasdach)
    http://www.parkschuetzer.de/galerien/35/877

    Rückfragen an Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Aktiven Parkschützer oder an Dr. Carola Eckstein, RSS-Feed: bei-abriss-aufstand.de/category/pspe/feed/
    Internet: bei-abriss-aufstand.de und twitter.com/AbrissAufstand und parkschuetzer.org

  • PS-Redaktion am Dienstag, 28. Juni 2016, 12:09 Uhr

    Pressemitteilung der Aktiven Parkschützer
    Stuttgart, den 28. Juni 2016

    Stuttgart 21: Wir brauchen keinen Ab-Lenkungskreis!

    Es ist an der Zeit, konstruktive Alternativen zu erörtern!

    Zwei Tage vor der nächsten S21-Lenkungskreis-Sitzung am 30.6. fordern die Parkschützer von den S21-Projektpartnern, konstruktive Alternativen zum S21-Desaster zu erörtern statt weiter von den immensen Problemen bei Stuttgart 21 abzulenken. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hatte vor zwei Wochen verkehrliche Alternativplanungen für den Stuttgarter Hauptbahnhof präsentiert. Dieses Alternativ-Konzept enthält außerdem große Flächen für städtischen Wohnungsbau und den Ausbau der S-Bahn in der Region Stuttgart.

    „Wir brauchen keinen hoch bezahlten Ab-Lenkungskreis. Die Verantwortlichen müssen endlich raus aus der Grube statt sich weiter einzumauern“, sagt Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer. „Mit ihrer Salamitaktik versucht die Bahn seit Jahren, davon abzulenken, dass sie weder die Kosten noch den Bauablauf von S21 im Griff hat. Und mit markigen Sprüchen versucht die Politik jetzt, von ihrer jahrelangen Untätigkeit abzulenken. Doch all das hat nichts mit der dringend nötigen Lenkung zu tun! Es ist an der Zeit, den desaströsen Zustand des Tunnelprojekts Stuttgart 21 zur Kenntnis zu nehmen und konstruktive Alternativen zu diskutieren – diese liegen ja bereits auf dem Tisch!“

    Von solch einem Ein- und Umlenken können alle Beteiligten profitieren: Es besteht jetzt die Chance, die Bahn-Infrastruktur für den Südwesten zukunftsfähig zu machen und dabei auch noch unmittelbar Geld zu sparen: Die S21-Baugruben können für einen modernisierten Kopfbahnhof genutzt werden. Ein Zentraler Omnibus-Bahnhof (ZOB) kann direkt an den Hauptbahnhof angeschlossen werden, der Integrale Taktfahrplan (ITF, Deutschlandtakt) wäre möglich, Engpässe können beseitigt werden (z.B. zweigleisiger Ausbau der Gäubahn über Horb nach Zürich).

    Die Stadt Stuttgart hätte die Möglichkeit, das S21-C-Gelände (in Stuttgart-Nord) jetzt und sofort für kommunalen Wohnungsbau zu nutzen. Statt das Gelände der Bahn für ihre Baulogistik zu überlassen, könnte dort ein neues Wohnquartier mit 1.000 dringend benötigten Wohnungen entstehen.

    Die Stau-geplagte Region würde von einem umfassenden Nah- und Regionalverkehrskonzept profitieren: Ausbau der Gäubahn (Panoramastrecke) zur S-Bahn mit Haltepunkten, S-Bahn-Ringschluss von den Fildern bis ins Neckartal sowie Wiederherstellung und Stärkung der Stuttgarter Stadtbahn.

    Video der Pressekonferenz zum Umstieg auf einen modernisierten Kopfbahnhof vom 13.6.2016:
    https://www.bei-abriss-aufstand.de/2016/06/15/videos-pressekonferenz-zum-umstieg-auf-modernisierten-kopfbahnhof/

    Bilder-Folge: So könnte die S21-Baustelle für Kopfbahnhof-Modernisierung genutzt werden
    https://www.bei-abriss-aufstand.de/2016/06/15/bilder-folge-so-koennte-die-s21-baustelle-fuer-kopfbahnhof-modernisierung-genutzt-werden/

    Modernisierter Kopfbahnhof: Schnitt durch alle Ebenen (von unten: Kurzzeit-Parkplatz, Car-Sharing, Leihwägen / Zentraler Omnibusbahnhof, Fahrrad-Parkplatz / Gleise / modernes Glasdach):
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/Modernisierter-Kopfbahnhof-Schnitt-durch-alle-Ebenen.jpg

    Rückfragen an Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Aktiven Parkschützer oder an Dr. Carola Eckstein, RSS-Feed: bei-abriss-aufstand.de/category/pspe/feed/
    Internet: bei-abriss-aufstand.de und twitter.com/AbrissAufstand und parkschuetzer.org

    Pressemitteilung im PDF-Format:
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/Presseerklaerung_2016_06_28_Ablenkungskreis.pdf

  • PS-Redaktion am Dienstag, 21. Juni 2016, 09:52 Uhr

    Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21
    Stuttgart, den 21. Juni 2016

    Bahn erreicht bald 50% der Tunnel-Kilometer auf Neubaustrecke

    Schildbürger-Streich: Neubaustrecke Wendlingen-Ulm überwindet Ulmer Münster

    Mehr Höhendifferenz trotz 60 km Tunnel - Bremsklotz für Bahnverkehr!

    Voraussichtlich in dieser Woche wird die Deutsche Bahn 50% der Tunnel-Kilometer bei der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm erreichen. Doch mit diesen Tunneln schafft die Bahn einen gewaltigen Nachteil für den Bahnverkehr der Zukunft: Üblicherweise werden Tunnel gegraben, um Steigungen zu vermeiden oder zumindest stark zu verringern. Die Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm ist mit 35 ‰ wesentlich steiler als die Bestandsstrecke über Geislingen an der Steige (22,5 ‰). Außerdem soll der Scheitelpunkt der Neubaustrecke 155 Meter über dem Scheitelpunkt der Bestandsstrecke (Filstalstrecke) liegen – die Höhendifferenz entspricht der Höhe des Ulmer Münsters! Dadurch wird der Energieaufwand für jede Zugfahrt zwischen Stuttgart und Ulm mehr als verdoppelt. Siehe dazu Energiebedarf-Vergleich im Anhang.

    „Wenn Daimler ankündigen würde, zukünftig nur noch Autos zu bauen, die doppelt so viel Sprit brauchen wie alle bisherigen Modelle, dann würde jeder verständnislos den Kopf schütteln“, sagt Dipl.-Ing. Klaus Gebhard vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21. „Doch mit ihrer Neubaustrecke baut die Bahn genau einen solchen Schildbürgerstreich! Überall sonst auf der Welt werden Tunnel gegraben, um weniger Höhe überwinden zu müssen, also im Bahnbetrieb Energie zu sparen. Der Scheitelpunkt des kürzlich eröffneten Gotthard-Basistunnels liegt 601 Meter tiefer als der höchste Punkt der bisherigen Strecke. Hier bei uns im Schwabenland werden jetzt 61 km Tunnel gegraben, um den Scheitelpunkt der Strecke um 155 Meter nach oben zu verlegen. Was für eine Blamage!“

    Der Gotthard-Basistunnel hat eine substanziell geringere Steigung (7 ‰) und ist daher für schwere Güterzüge nutzbar. Die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm hingegen kann aufgrund ihrer starken Steigung (35 ‰) für Güterzüge gar nicht genutzt werden. Siehe Vergleich der Steigung im Anhang.

    Der Energieverbrauch im Bahnverkehr wird maßgeblich vom Luftwiderstand und von der zu überwindenden Höhendifferenz bestimmt. Beides ist bei der Neubaustrecke größer als bei der Bestandsstrecke durchs Filstal. Der Energieverbrauch wird dadurch mehr als verdoppelt – in Zeiten des Klimawandels ein großer Schritt in die Falsche Richtung.

    Zum Vergleich stelle man sich vor: Jeder Zug müsste zusätzlich über das Ulmer Münster gehoben werden. Bei der zu erwartenden Zugzahl auf der Neubaustrecke müssten täglich 45.000 Tonnen zusätzlich und völlig unnötigerweise um 155 Meter hochgehoben werden. Mit der Sanierung und Modernisierung der Bestandsstrecke gäbe es eine kostengünstige und energiesparende Alternative, die den Personenverkehr wesentlich beschleunigen und Anschlüsse verbessern würde.

    Tunnel-Kilometer-Stand der Bahn: http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/baustelle/vortrieb-und-aushub-fuer-tunnelbau/nbs-vortrieb-und-aushub/

    Anhänge:
    Grafik Tunneleinsatz Schwaben
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/Tunneleinsatz_Schwaben_1200px.jpg

    Grafik Tunneleinsatz Schweiz
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/Tunneleinsatz_Schweiz_1200px.jpg

    Grafik Energieverbrauch
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/Energieverbrauch_NBS_Wendlingen-Ulm.jpg

    Kontakt: Klaus Gebhard oder Dr. Carola Eckstein
    Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
    info@kopfbahnhof-21.de, www.kopfbahnhof-21.de

    Pressemitteilung im PDF-Format:
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/Presseerklaerung_2016_06_21_NBS_Schildbuergerstreich.pdf

  • PS-Redaktion am Mittwoch, 15. Juni 2016, 23:34 Uhr

    Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21
    Stuttgart, den 15. Juni 2016

    Nach Kefers Rückzug und vertagten Beratungen zu Stuttgart 21:

    Chance für ehrliche Bestandsaufnahme

    Nachdem der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG heute seine Politik des „Weiter so um jeden Preis“ aufgekündigt und seine Beratungen auf den September vertagt hat, sieht das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 eine reelle Chance zur Einkehr und Umkehr.

    Alle Versprechen stabiler Kosten des Projekts hatten sich nach Volker Kefers Offenbarungseid als Makulatur erwiesen. Die von Projektpartnern, Politik und Öffentlichkeit geforderte Ehrlichkeit muss die Bahn nun endlich liefern.

    Auch die gravierenden Mängel in puncto Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs mit nur noch acht statt sechzehn Gleisen müssen jetzt offengelegt werden. Selbst langjährige Projektbefürworter wie Professor Gerhard Heimerl sowie der SSB-Vorstand und Kuhn-Berater Wolfgang Arnold räumen diese Mängel inzwischen ein und fordern ein geändertes und ergänztes Konzept für Stuttgart 21, um sie zu beheben.

    Dies würde das Projekt jedoch erneut verzögern und dessen Kosten weiter steigern. Auch die abenteuerlich schräg geneigten Gleise und Bahnsteige sowie der immer noch nicht geklärte Brand- und Hochwasserschutz müssen einfließen in eine Neubewertung des Projekts.

    „Die mit der Vertagung gewonnene Zeit zum Nachdenken sollten jetzt alle Beteiligten für Gespräche nutzen“, meint Bündnissprecher Eisenhart von Loeper. Dies müsse die Möglichkeit des Aus- oder Umstiegs hin zu einem modernisierten Kopfbahnhof einschließen. Das Aktionsbündnis hatte hierzu erste Überlegungen vorgestellt, die anknüpfen am aktuellen Baustand des Projekts.

    Das Aktionsbündnis fordert für die Phase der Beratungen einen Bau- und Vergabestopp. Dies hatte zuvor bereits der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Matthias Gastel, verlangt.

    Kontakt: Dr. Eisenhart von Loeper, Werner Sauerborn, Hermann Schmid
    Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
    info@kopfbahnhof-21.de, www.kopfbahnhof-21.de

    Pressemitteilung im PDF-Format:
    http://www.parkschuetzer.de/assets/termine/2016/2016-06-15_PM_zur_AR-Sitzung_der_Bahn.pdf

Wichtige Dokumente

Abgezockt und abgehängt
Wer zahlt wieviel für S21? Die Analyse der Geldflüsse
PDF

Diverse Gutachten (kopfbahnhof-21.de)

Was kostet der Ausstieg aus Stuttgart 21?, VCD Baden-Württemberg e.V.
PDF, 1,7Mb

Das Lügengebäude muss fallen, Dr. Liesel Hartenstein, ehem. MdB (SPD)
PDF, 2,5Mb