In der Pressemitteilung der Evangelischen Landeskirche heißt es unter anderem:
"Gleichwohl habe die gefundene pragmatische Lösung ihre guten Seiten: Die nun zusammenhängenden Unterbrechungen des Tunnelbaus kämen den (überwiegend ausländischen) Arbeitskräften zugute, die weite Wege zu ihren Familien sowie gemeinsamer freier Zeit und Erholung haben."
https://www.elk-wue.de/presse/pressemitteilungen/
Welch großartiger Erfolg den beiden Großkirchen hier gelungen ist, das kann nur ermessen, wer weiß, dass auch in den Vorjahren an Ostern und an Weihnachten nicht gearbeitet worden ist, und wer außerdem weiß, dass im Tunnel in Zehntages-Schichten gearbeitet wird:
Angeblich gibt man den Arbeitern über Ostern mehr Zeit zur Heimfahrt.
In Wirklichkeit haben die in der Regel 10 Tage-Schichten.
Also 10 Tage Tunnel - 10 Tage Freizeit fürs Heimfahren im Wechsel.
In Wirklichkeit haben die Kirchen sich also auf einen faulen Osterkompromiß eingelassen, ohne irgend etwas für irgend jemanden zu erreichen. Wenn er es wüßte, dann würde sich der alte Luther im Lutherjahr unruhig und unzufrieden im Grabe drehen.
Die Theologen gegen S21 haben den "Osterkompromiß" der beiden großen Kirchen scharf kritisiert und ebenfalls eine Presseerklärung zu diesem Thema herausgegeben:
https://s21-christen-sagen-nein.org/2017/04/09/kirchen-geben-feiertagsschutz-preis/


