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Infobündnis Zukunft Schiene »
Nachfrage zu http://www.parkschuetzer.de/statements/164798:
Gab es vor einiger Zeit nicht schon mal einen Journalisten, der bei der kontext:wochenzeitung ausgestiegen ist, weil er sich durch die Redaktion gegängelt fühlte? Wer war das? Auf seiner Homepage war damals eine ausführliche Begründung für seinen Ausstieg zu lesen.
#frage #kontext-wochenzeitung #nsu #journalismus




"...Die größte Einzelzuwendung – 10 000 Euro – stammt von der Wiedeking-Stiftung. Ihr Anteil am gesamten Spendenaufkommen beträgt 5,66 Prozent. Dieser Betrag (wie zuvor die Spende der Leibinger-Stiftung) darf ausschließlich für Bildungszwecke verwendet werden. Dafür ist im Vorstand Gabriele Müller-Trimbusch zuständig, die besonders das Projekt "Lernen als Recherche" hervorhob, mit dem Rainer Nübel bisher an 75 Schulen erfolgreich tätig war.
Über das Geld der Wiedeking-Stiftung ist in der Redaktion kontrovers diskutiert worden. Das Kontext-Gründungsmitglied Meinrad Heck lehnte die Spende mit der Begründung ab, ein unabhängiges und transparentes Medium missbrauche das Vertrauen, das es von seinen Soliabonnenten erbeten und erhalten habe. Seriöse Journalisten müssten den Fall Porsche-Wiedeking und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft recherchieren und dürften "keine Spende aus dieser Ecke" annehmen. Dies haben alle anderen Redaktionsmitglieder zurückgewiesen. Als Konsequenz verließ Heck im September 2012 die Redaktion...."
http://www.kontextwochenzeitung.de/editorial/102/in-eigener-sache-206.html
Interessant auch im gleichen Artikel (etwas weiter unten im Text):
"Kontext-Autor Thomas Moser wird im Bundestag zensiert
Unser Kollege Thomas Moser begleitet den NSU-Untersuchungsausschuss seit Beginn und dürfte zu den ganz wenigen Journalisten gehören, die darüber so regelmäßig wie akribisch berichten. Und dafür hat er in Kontext den Platz, den er braucht, so auch für seinen neuesten Bericht "Dauer-Sabotage" . Schließlich geht es um zehn Morde und die mögliche Verstrickung staatlicher Stellen, und es geht um Aufklärung und ihre Behinderung durch die Behörden. Moser, der auch für den WDR arbeitet, hat immer wieder erlebt, wie Zeugen in nicht öffentlichen Sitzungen vernommen und Fotografierverbote ausgesprochen werden – und wie die Presse kontrolliert wird..."
http://www.kontextwochenzeitung.de/editorial/102/in-eigener-sache-206.html
http://www.parkschuetzer.de/statements/164841