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Ulrich Scheuffele »
zum Vorwurf der Zensur bei der Kontext, eine Stellungnahme der Redaktion, siehe auch http://www.parkschuetzer.de/statements/164818:
Es gibt Regeln, die bei allen Zeitungen der Welt gelten. Sie besagen, dass eine Redaktion darüber entscheidet, was veröffentlicht wird und was nicht. Das gilt für Kontextwochenzeitung ebenso wie für alle ihre Autoren, auch für den freien Journalisten Thomas Moser. Wenn ein Artikel abgelehnt wird, geschieht dies nach journalistischen Kriterien, die Kontextwochenzeitung an alle Texte anlegt. Sie gründen auf Qualität und Aktualität. Wer daraus den Vorwurf der Zensur ableitet, und nach ausgiebigem Meinungsaustausch weiter aufrecht erhält und verbreitet, der verlässt die Basis, auf der Kontextwochenzeitung arbeitet. Die Berichterstattung zum Thema Rechtsextremismus/NSU werden wir selbstverständlich fortsetzen. Kritisch wie sonst auch.
Josef-Otto Freudenreich
Kontextwochenzeitung
#Kontext



Jo, da hasse auch wieder recht.
Ähem, ich wollt hier ja nicht den allseits beliebten RC_3 raushängen... Apropos, wo ist der eigentlich? Fehlt mir richtig, das kleine tasmanische Teufelchen. ,-)
:-)
Diese Begründung von Freudenreich ist dermaßen fadenscheinig; sie könnte glatt einem regierungsamtlichen Mappus-Lautsprecher entfleucht sein. Das bestätigt leider wiederholt den Verdacht, dass Kontext korrumpiert ist, resp., keinesfalls unabhängig und "kritisch wie sonst auch", bzw., "kritisch" ist Kontext damit in einem anderen Sinne, nämlich als Quelle für seriöse Informationen.