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Ruth Gisela Evers »
Hans Heydemann, Ingenieure22 schreibt an die Bürgerbeauftragte der Stadt Stuttgart:
Sehr geehrte Frau Kaiser,
vielen Dank für Ihre rasche Antwort zum Erdeinbruch in der Schillerstraße am 22.5.2017. Ihre Mitteilung, ein vorhandener, stillgelegter Abwasserkanal sei altersbedingt zusammengebrochen, läßt dennoch weitere Fragen offen.
Bei dem besagten Abwasserkanal kann es sich nur um das totgelegte Teilstück des Nesenbachkanals handeln, der hier unter der Schillerstraße verläuft und vor rd. 40 Jahren für den Bau der Stadtbahntunnel umgelegt werden mußte. Der Nesenbachkanal wurde 1862 gebaut, hat folglich über 150 Jahre lang nicht nur dem Erddruck, sondern auch der jahrzehntelangen ständigen Verkehrsbelastung der Schillerstraße standgehalten! Und jetzt soll er einfach so in sich zusammengefallen sein – ausgerechnet hier und jetzt im Bereich der S21-Baustelle, während er sonst auf ganzer Länge noch intakt ist? Welch ein merkwürdiger Zufall! Und das soll nichts mit der S21-Baustelle zu tun haben? Kaum zu glauben!
Der Geologe Dr. Herrman Behmel, jahrzehntelang Leiter des Geologischen Institutes der Universität Stuttgart und herausragender Kenner der geologischen Verhältnisse im Stuttgarter Talkessel, vermutet als Ursache für den zusammengebrochenen Abwasserkanal einen unterhalb diesem entstandenen Hohlraum, in den der Kanal hineingestürzt ist. Ein Abwasserkanal stürzt nicht einfach ohne Grund so in sich zusammen. Wir erinnern nochmals an die große Doline im Umfeld dieser S21-Baustelle. Es wäre grob fahrlässig von der DB, diesen Vorfall nicht gründlich und umfassend geologisch aufzuklären.
Bitte teilen Sie uns das Ergebnis dieser Untersuchung vollumfänglich mit.
Freundliche Grüße
Hans Heydemann #bericht




Fortsetzung zu http://www.parkschuetzer.de/statements/196393
Siehe auch:
http://www.parkschuetzer.de/statements/152721
"Doline und Bank als Bremser beim Bau von S21
Die Bahn hat im Bezirksbeirat Mitte am Montagabend über bevorstehende Baumaßnahmen für S21 informiert, um mit dem Aushub des Bahnhoftrogs beginnen zu können. Dabei stößt der Bauherr auf unerwartete Schwierigkeiten, wie aus den Schilderungen des Projektleiters für den Planfeststellungsabschnitts 1.1, Gerd Maitschke, zu schließen ist. Demnach sind Erkundungsborhungen im Bereich des Südkopfes des künftigen Tiefbahnhofs auf eine Doline gestoßen. Die Ausmaße des unterirdischen Hohlraumes blieben den Ingenieuren bislang verborgen. "Wüsste ich es, könnte ich auch die Lottozahlen vorhersagen" antwortete Maitschke auf bohrende Nachfragen der Beiräte. Verfüllung scheide wegen der Tiefe der Dolline aus. "Wir werden in diesem Bereich zusätzliche Rammpfähle einbringen" so Maitschke. Probleme bereite den Bauleuten auch der Nesenbach-Hauptwassersammler der künftig unter dem Bahnhofstrog hindurcheführt werden soll. Weil eine erste Planung für die bereits eine Baugenehmigung vorliegt, mit den Stadtbahntunneln kollidiert, plant die Bahn derzeit zwei weitere Varianten. (...)
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http://www.parkschuetzer.de/statements/152736
mit angehängtem Bild #Ralf-Laternser #Doline-am-Südkopf #Plan-Doline-Südkopf
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#s21 #Erdeinbruch-Schillerstraße-22-5-2017 #Hans-Heydemann #Ingenieure22 #Nesenbachkanal #Frau-Kaiser