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Der parkschuetzer.de Blog — Infos aus erster Hand

  • Wahlkreis 14: Bietigheim-Bissingen am Donnerstag, 07. Juli 2011, 16:35 Uhr

    Jürgen Maier hat in "Unser Pavillon" im Schlossgarten (bei der Lenk-Skulptur "Stuttgarter Tor" ) eine kleine Bonatz-Ausstellung auf 13 laminierten A3-Tafeln eröffnet. Sie ist eine gute Ergänzung zu den Ausstellungstafeln der ArchitektInnen auf den Säulen beim Pavillon und im Rathaus. Er hat am Mittwoch eine Eröffnungsrede gehalten, die sehr gut angekommen ist und zu interessanten Diskussionen geführt hat. Er räumt mit den Vorurteilen gegen Bonatz gründlich auf und erbringt den Nachweis, dass es sich bei dem Bauwerk um ein einzgartiges Gesamtkunstwerk der beginnenden Moderne handelt. Zusätzlich zu den 13 Ausstellungstafeln hat er zahlreiche Fachartikel angepinnt. Für diejenigen, die Interesse an der Architektur des Bahnhofs haben, bitte weitersagen:

    Der Stuttgarter Hauptbahnhof, der als das Hauptwerk von Paul Bonatz gilt, ist ein Architektur- und Kulturdenkmal von herausragender Bedeutung. Weltweit haben renommierte Architekten und Kunsthistoriker gegen seinen Teilabriss protestiert. Die jahrzehntelange Vernachlässigung des Bauwerks durch die Deutsche Bahn AG, gezielte Propaganda der Kopfbahnhofgegner und die absichtsvolle Fehlinterpretation der Monumentalität des Bahnhofs haben dazu beigetragen, dass die internationale Bedeutung des Bauwerks aus dem Bewusstsein weiter Kreise der Bevölkerung entschwunden ist.

    Die Ausstellung "Paul Bonatz und sein Wirken am Beispiel des Stuttgarter Hauptbahnhofs" die in "Unser Pavillon" gezeigt wird, hat sich zum Ziel gesetzt, bestehende Missverständnisse auszuräumen und die einzigartigen Besonderheiten der Architektur des Stuttgarter Hauptbahnhofs herauszuarbeiten. Darüber hinaus behandelt die Ausstellung einen weit weniger bekannten Aspekt des Kulturdenkmals: seine besondere Rolle in den Zeiten politischen Umbruchs von 1914 bis heute.

  • Antonio Landsberger am Mittwoch, 06. Juli 2011, 12:40 Uhr

    Herr Grube, Herr Ramsauer, genug getrickst! Baustopp für immer!
    Samstag, 9. Juli 2011 – 14:30 Uhr – Stuttgart, Hauptbahnhof

    „Durch die jüngst bekannt gewordenen skandalösen Kostenvertuschungen bei den Baukosten für Stuttgart 21 und die Neubaustrecke hat die Bahn das letzte Fünkchen an Glaubwürdigkeit verspielt. Die Bürger, die Medien, die Parlamente, die Genehmigungsbehörden und die Gerichte wurden über viele Jahre mit falschen Zahlen vorsätzlich getäuscht, um um jeden Preis Stuttgart 21 durchzupeitschen. Stuttgart 21 ist von daher nicht mehr demokratisch und vertraglich legitimiert, da einer der wichtigsten Entscheidungsgrundlage, nämlich die Baukosten, weggefallen ist,“ sagt Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer.

    Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ruft zu einer Großkundgebung mit Menschenkette auf, am kommenden Samstag, 9. Juli um 14:30 Uhr vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Das treffende Motto aufgrund der aktuellen Nachrichten: Herr Grube, Herr Ramsauer, genug getrickst – Baustopp für immer!

    Auf der Kundgebung sprechen: Dr. Brigitte Dahlbender (Sprecherin Aktionsbündnis), Volker Lösch (Theaterregisseur), Heinrich Steinfest (Schriftsteller). Helga Stöhr-Strauch vom Aktionsbündnis moderiert. Die Musik macht die Gruppe Queen mum and the Rhythm.

    Gegen 15:30 Uhr formiert sich dann entlang des abgerissenen Nordflügels, des Hauptgebäudes und des akut vom Abriss bedrohten Südflügels eine Menschenkette. Dabei werden 5000 K21-Luftballons zum Einsatz kommen und gleichzeitig gestartet.

    Hinweis: Es gibt keinen Demonstrationszug durch die Innenstadt. Die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr.

  • Antonio Landsberger am Mittwoch, 06. Juli 2011, 12:35 Uhr

    Die Äußerungen Heiner Geißlers von letzten Montagabend in Tübingen, dass Stuttgart 21 "eh gebaut"
    wird, hat das Aktionsbündnis besorgt zu Kenntnis genommen.

    Das Aktionsbündnis stellt die Frage, ob Herr Geißler sich noch selber in der Rolle eines
    unabhängigen Mittlers zwischen Projektträgern und dem Aktionsbündnis sieht?

    Das Aktionsbündnis steht nur für eine transparente und ergebnisoffene Stresstestdiskussion zur
    Verfügung, nicht jedoch für eine Showveranstaltung, die nur der Kosmetik von Stuttgart 21 dient.

  • Antonio Landsberger am Dienstag, 05. Juli 2011, 11:25 Uhr

    Stuttgart. Mit einem Teilerfolg für das Aktionsbündnis endete das heutige Gespräch zwischen Vertretern des Verkehrsministeriums, der Deutschen Bahn, der Firma SMA und des Aktionsbündnisses zum Stresstest für Stuttgart 21. „Wir haben erreicht, dass am kommenden Donnerstag, den 7.7. zunächst Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung, der Deutschen Bahn, der Firma SMA und des Aktionsbündnisses intern über alle Vorgaben und Prämissen des Stresstests diskutieren“, erklärt Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Baden-Württemberg und Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21. Damit erfülle die Deutsche Bahn eine wesentliche Forderung, die das Bündnis bereits seit September 2010 gegenüber der Deutschen Bahn erhoben habe.

    Keine Einigung konnte über eine Vorstellung der Ergebnisse des Stresstests am 14.7. erzielt werden. „Aus Sicht des Aktionsbündnisses ist der Termin nach wie vor völlig offen“, betont Hannes Rockenbauch, SÖS-Stadtrat und Sprecher des Aktionsbündnisses: „Wir bekräftigen unsere Ablehnung des Termins.“ Der Stresstest könne sinnvoll erst dann präsentiert werden, wenn das Aktionsbündnis und seine Gutachter alle Unterlagen zum Test umfassend geprüft und bewertet haben. Das könne nicht in wenigen Tagen geleistet werden. Ziel sei, einen Konsens über alle Rahmenbedingungen und Eingangsdaten herzustellen – könne der nicht hergestellt werden, sei der Stresstest für das Aktionsbündnis gescheitert.

  • Wahlkreis 10: Göppingen am Montag, 04. Juli 2011, 20:58 Uhr

    Das kommunale Kino "Open End" zeigt in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis "Göppinger gegen S 21" am Donnerstag, 7. Juli, in einer Sondervorstellung den Dokumentarfilm "Stuttgart 21 - Denk mal!".
    Beginn ist um 19.30 Uhr, in der VHS Göppingen, Mörikestraße 16, 73033 Göppingen. Eintritt 5.- Euro (gehen zu Gunsten des Kommunalen Kinos).
    Nach dem Film gibt es Gelegenheit zur Diskussion zur Geschichte, aber auch Gegenwart und Zukunft der Protestbewegung.
    Wir freuen uns auf viele Besucher!

Wichtige Dokumente

  • Für Stuttgart 21 gibt es viele Gründe und bessere Alternativen, die nur einen Bruchteil kosten, von Karl-Dieter Bodack: PDF, 250Kb
  • Diverse Gutachten (kopfbahnhof-21.de)
  • Was kostet der Ausstieg aus Stuttgart 21?, VCD Baden-Württemberg e.V.
    PDF, 1,7Mb
  • Das Lügengebäude muss fallen, Dr. Liesel Hartenstein, ehem. MdB (SPD)
    PDF, 2,5Mb